Werbung

Artikel

BitTorrent Sync startet Betatest und stellt neue Android-App vor

Tim Vüllers

Veröffentlicht

Der P2P-basierte Tauschdienst BitTorrent Sync hat heute den Beta-Status erreicht. Zeitgleich veröffentlicht BitTorrent eine passende Android-App. Im Gegensatz zu Diensten wie Dropbox speichert BitTorrent Sync keine Daten auf Servern ab. In Kombination mit der eingebauten Verschlüsselung gilt der Dienst deshalb als hochsicher.

Im April war BitTorrent mit einer Alpha-Version an den Start gegangen. Neben dem Beta-Update für die Windows– und Mac-Versionen hat BitTorrent heute auch eine neue Android-App vorgestellt. Mit dieser synchronisieren Nutzer Dateien jetzt auch mit Mobilgeräten. “Eine Android-App war die größte Forderung unserer Nutzer”, erklärt Director of Communications Christian Averill. “Die Alpha-Tester haben sich stark an der Entwicklung beteiligt und viel Feedback gegeben”, so Averill weiter. Eine iOS-Version soll in Kürze folgen.

BitTorrent Sync startet Betatest und stellt neue Android-App vor

BitTorrent Sync für Android Screenshot

Funktionsweise

BitTorrent Sync synchronisiert wie Dropbox oder Skydrive Dateiordner zwischen einzelnen Geräten. Durch Verzicht auf einen Cloud-Zwischenspeicher auf fremden Servern und verschlüsselte Übertragung mit BitTorrent-Technologie ist der Dienst nicht nur unlimitiert, sondern auch besonders schnell und sicher. Wie man Sync einrichtet, haben wir bereits beim Erscheinen der Alpha-Version in einem Video-Tutorial gezeigt.

Sichere Alternative zu Dropbox, Skydrive und Google Drive

Vor dem Hintergrund der Debatte um Geheimdienstprojekte wie PRISM hat BitTorrent vor allem auf die Privatsphäre und Sicherheit geachtet. Dateien überträgt BitTorrent Sync mit einer sicheren 256-Bit-Verschlüsselung direkt von Gerät zu Gerät. Eine Zwischenspeicherung auf einem Server im Internet, wie sie Dropbox und Co. verwenden, entfällt.

Nutzer bauen sich somit eine eigene kleine Cloud zum Synchronisieren von Daten. Der Vorteil gegenüber anderen Diensten ist der kostenlose und ausschließlich durch die Festplattenkapazität des heimischen PCs limitierte Speicherplatz. Eines muss Nutzern allerdings bewusst sein: Die Dateien stehen wegen der P2P-Verbindung nur dann zur Verfügung, wenn eines der vernetzten Geräte eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Gleiches gilt auch für die Backup-Funktion der Android-App.

„Wir respektieren die Privatsphäre unserer Nutzer und sammeln ausschließlich Informationen über die Menge der übertragenen Daten und welche App die Anwender nutzen“, betonte Nishi. „Und das obwohl wir uns aus statistischen Gründen weitere Daten wünschen“, so Nishi lachend.

Entstehungsgeschichte

“Einer unserer Entwickler wollte eine einfache Möglichkeit haben um Fotos mit seiner Mutter auszutauschen und programmierte die App auf einem unserer ‘Hackathons'”, erklärte BitTorrent Senior Director Brett Nishi gegenüber Softonic. Nutzer haben BitTorrent Sync bereits knapp drei Monate in einer geschlossenen Alpha-Version getestet. “Seit der Alpha haben die Nutzer über acht Petabyte an Daten übertragen”, sagt Nishi.

Wann BitTorrent Sync die Beta-Phase verlassen wird ist bislang nicht klar. Gegenüber unseren US-amerikanischen Kollegen erklärte Nishi man arbeite so schnell wie möglich. „Wir veröffentlichen eine Vollversion sobald die App stabil läuft“, fügte Averill hinzu.

Die BitTorrent Sync Android-App unterstützt alle Smartphones mit Android 2.2 und höher.

Download BitTorrent Sync für Android

Download BitTorrent Sync für Windows

Download BitTorrent Sync für Mac

Softonic-Tutorial:

So funktioniert die BitTorrent Sync Android-App

Dir könnte auch gefallen